MAHNWACHE UND INTERRELIGIÖSES FRIEDENSGEBET AUF DEM GENDARMENMARKT

SONNTAG, 3.7.2011 um 15.00 Uhr

ZEICHEN SETZEN

Zeichen setzen kann schockieren, berühren, erschrecken, aufwühlen. Zeichen des Offenlegens sind Zeichen der Wahrheit.

Gesicht zu zeigen tut Not und ist doch schmerzhaft zugleich. Religions­unterschiede und unterschiedliche Praxen brauchen einen offenen Rahmen und Schutz zugleich.

In Berlin haben wir Orte des Schreckens, des Aufwühlens, des Erinnerns und des Offenlegens.

In unseren Zusammenkünften stehen wir betend, schweigend und singend auf dem Gendarmenmarkt, um uns voneinander berühren zu lassen. Es kommen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zusammen, jeder mit seiner Sprache und Eigenarten, die auf manchen auf den ersten Blick fremd wirken. Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass wir uns verstehen, wenn wir füreinander offen sind.

Dies ist es unsere Weise, Zeichen zu setzen gegen das Trennende und das Verschwiegene, das Einzelne wahrnehmen und hier aussprechen können. Der gemeinsame Ursprung aller Schöpfung hat uns zusammengeführt.


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